22.09.2021

Shirley Salmon

studierte Musik (York University, England), absolvierte eine Ausbildung zur Kindergarten- und Grundschullehrerin (Froebel Institut, London), und studierte Erziehungswissenschaften (Leopold-Franzens Universität Innsbruck). Nach Unterrichtserfahrung in London als Klassenmusiklehrerin an der Froebel School, als Dozentin an Morley College und als Pianistin siedelte sie 1977 nach Österreich. Weiterbildung in Elementare Musik- und Tanzpädagogik, Gebärdensprache, Inklusive Pädagogik, Rhythmik, EBQ – Einschätzung der Beziehungsqualität u.a.

Shirley arbeitet seit 40 Jahren als Musik- und Bewegungspädagogin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen Begabungen und Behinderungen in außerschulischen und schulischen Einrichtungen und Kontexten (u.a. in Kinderheimen, Förderzentren, Kindergärten, Schulen, Familiengruppen, Sommerwochen für Familien) und freiberuflich. Schwerpunkte u.a. gehörlose und schwerhörige Kindern, Erwachsene mit schweren Behinderung, mixed-abled Gruppen.

Sie lehrte 1984 – 2019 am Orff-Institut der Universität Mozarteum, wo sie den Studienschwerpunkt ‚Musik und Tanz in sozialer Arbeit und inklusiver Pädagogik‘ aufbaute und den gleichnamigen berufsbegleitenden Universitätslehrgang leitete. Sie ist Co-leiterin von Fachtagungen und Symposien und Referentin bei Sommerkursen. 2000 – 2015 war sie in der Lehrer*innen Ausbildungen an den pädagogischen Hochschulen in Graz tätig. Seit 2018 ist sie Präsidentin des International Orff-Schulwerk Forums Salzburg.

Sie hält Vorträge, Workshops und Kurse im In- und Ausland und hat Bücher, eine DVD und zahlreiche Artikel veröffentlicht.

sdaysalmon@gmail.com

https://www.orff-schulwerk-forum-salzburg.org/shirley-salmon

Musik mit Menschen mit Behinderung

In diesem Workshop zeigt Shirley Day-Salmon Gestaltungsideen mit Musik und Bewegung, verschiedene Spiele und Spielformen, den kreativen Umgang mit Spielliedern, die für unterschiedliche Gruppen anwendbar und umsetzbar sind. TeilnehmerInnen spielen, gestalten und improvisieren mit Stimme, Körper, mit verschiedensten Instrumenten sowie Klangobjekten und Materialien. Grundprinzip ist das Gestalten und Spielen an einem gemeinsamen Thema mit Differenzierungsmöglichkeiten, damit jede/r mit seinem/ihrem Niveau teilnehmen kann. Inhalte, ihre Transfermöglichkeiten sowie Prinzipien und eigene Erfahrungen werden anschließend reflektiert und diskutiert und Literatur für die Praxis vorgestellt.

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